Download Kristalle und Gesteine: Ein Lehrbuch der Kristallkunde und by Pentti E. Eskola PDF

By Pentti E. Eskola

Das vorliegende Buch ist in erster Linie vorgesehen als Lehrbuch der Kristall kunde und Mineralogie beim Unterricht fur die Studierenden der Mineralogie und Petrographie sowie fur solche Studierenden der Chemie und Physik, die Mineralogie als Nebenfach lernen oder sich sonst fur die Probleme des kristallinen Zustandes interessieren. Zugleich durfte es nutzlich sein fur Fachleute sowie Vertreter der Nachbarwissenschaften, denen Einblicke in die moderne Kristall forschung. wunschenswert sind. Mit ihrem Ziel der Erforschung des kristallinen Zustandes gehort die Kristall kunde in die Chemie und Physik, aus praktischen Grunden ist sie jedoch der Mineralogie, der Erforschung der in der Natur vorkommenden und durch die naturlichen Vorgange entstandenen Kristallarten einverleibt worden, und die Lehrbucher der Chemie und Physik behandeln die Kristalle meistens nur fluchtig. Ein Chemiker oder Physiker ist nicht so sehr interessiert an den Mineralen, den Kristallen als Naturprodukten, als an dem kristallinen Zustand selbst, und es ist fur ihn belanglos, ob die Kristallarten Minerale oder Kunstprodukte sind. In diesem Buche werden bei der Behandlung der kristallgeometrischen, -physi kalischen und -chemischen Erscheinungen viele nichtmineralische Kristallarten als Beispiele erlautert. Ebenfalls werden auch Kunstprodukte angefuhrt im funften Abschnitt, welcher der speziellen Mineralogie der ublichen Lehrbucher entspricht; doch stehen aus praktischen Grunden hier die Minerale im Vorder grunde. Aus diesen Hinweisen durfte der Sondercharakter des Buches schon einigermassen hervorgehen

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Ist (! = 90° bzw. liegt die Fläche vertikal, so ist der Abstand von P' unendlich weit. Das wird dann durch einen die Richtung angebenden Pfeil am Rande des Papierbogens vermerkt. H s~=-----L-_---7"'~------""" Abb. 46. Der stereographIsche Projektionspunkt und der gnomonische Punkt P'. P" P' Die Zonen treten in der gnomonischen Projektion als gerade Linien auf und der Schnittpunkt zweier Zonengeraden bedeutet eine bei den Zonen gemeinsame Fläche (Abb. 52). Wenn die Werte q> und f2 der Kristallflächen bekannt sind, kann die gnomonische Projektion ausgeführt werden, indem man einfach mit dem Millimeterlineal von dem auf dem Projektionspapier in der Peripherie des Grundkreises vermerkten Nullpunkt von q> die dem Winkel q> entsprechenden Sehnen 8, die nach der Formel 8 = 2 sin Cf berechnet werden 2 können, und ferner längs dem so gefundenen Radius vom Mittelpunkt an die dem Winkel (!

Durch drei Flächenpole gebildetes tige, vorgedruckte Netze mit einem DurchKugeldreieck. messer von 12 cm (Abb. 44). Dieses Netz können wir als eine stereographische Projektion der auf die Kugel gezeichneten Längenund Breitengrade auffassen. In Abb. 44 ist jeder zweite Grad gezeichnet. Bei der Benutzung wird auf das WULFFsche Netz durchscheinendes Papier gelegt, auf das der Grundkreis sowie der waagrechte und der senkrechte Durchmesser oder die Querlinien gezeichnet werden. Nun läßt sich das durchscheinende Papier leicht um den Mittelpunkt auf dem Netz drehen sowie jeder beliebige Punkt auf verschiedene Meridiane bringen und auf diesen können die Winkelwerte vermerkt oder abgelesen werden.

Alle Projektionspunkte drehen sich dann um denselben Winkelabstand PM. Ihre neuen Lagen findet man mittels des WULFFschen Netzes, dessen Längenachse (mittleren 'l()1 Meridian) in die Lage der genannten Drehungsachse bringend. Die Projektionspunkte wandern längs den Breitengraden des WULFFschen Netzes, z. B. a nach Punkt a', b nach Punkt b' usw. Alle Punkte im Kreisbogen der Bildebene fallen auf"die Peripherie des Grundkreises. Die Zeichnung wird dadurch erleichtert, daß diese Punkte, z. B. e', f' oder e', in einfacher Weise durch Ausziehen der Verbindungslinien Pe, PI, Pe bis auf die Peripherie des Grund10 kreises zu finden sind.

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