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By Roman Grunwald

Strategische Allianzen haben sowohl an Zahl als auch an Bedeutung zugenommen. Unternehmen gehen solche Kooperationen oft mit der goal ein, Produktinnovationen zu schaffen, indem in gemeinsamen Projekten das spezifische Wissen der accomplice neu kombiniert wird und die Spezialisten der Partnerorganisationen voneinander lernen.

Roman Grunwald untersucht inter-organisationale Lernprozesse, insbesondere die von den Projektbeteiligten verfolgten Lernstrategien bei der im Zuge der Entwicklung eines neuen Produktes erforderlichen Wissensintegration. Seine Intensivfallstudien zeigen, dass nicht umfassende wechselseitige Lernprozesse zwischen den Beteiligten (Cross-Learning) eine Schlüsselrolle spielen, sondern dass Wissen nur selektiv und probleminduziert ausgetauscht wird. Der Autor entwickelt das Konzept des Transaktiven Inter-organisationalen Lernens, das sich auf robuste Trial-and-Error-Prozesse auf der foundation von Produktkonzepten und -prototypen stützt. Diese werden von Spezialisten erstellt, die hochgradig unabhängig voneinander und modular arbeiten.

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Nur erfolgreich sein, wenn ein gewisser Grad an Transparenz auf Seiten des Kooperationspartners vorliegt. Es gilt also, dass ein hoherer Grad an Transparenz einen geringeren Schutz vor dem Abfluss von Wissen bedingt. Entsprechend legen die Vertreter des Outlearning Wert auf eine Vorsorge vor opportunistischem Wissensmissbrauch durch Schutzinstrumente und -mechanismen, die Offenheit reduzieren sollen, ohne aber die gemeinsame Wissensintegration zu behindern (siehe dazu bspw. der Aufsatz von de Laat 1999).

Es wird aufgezeigt, dass die Durchftihrbarkeit von Cross-Learning, wie auch seine Notwendigkeit, sehr fraglich ist. (1) Ausgewiihlte Link-Konzepte in ganzheitlichen Ansiitzen des Organisationalen Lernens Autoren wie Argyris/Schiin 1978, Nonaka 1994 und Kim 1993 verbindet die Annahme, dass zur Veriinderung der organisationalen Wissensbasis eine Modifizierung der von den OM geteilten Wirklichkeitskonstruktionen erfolgen muss. Weitere Autoren, die OL tiber die Anderung organisationaler Wirklichkeitskonstruktionen definieren, sind bspw.

Ahnlich wie Brown/Duguid schlagt sie Ubersetzer vor, die zwischen den verschiedenen Spezialisten vermitteln und so den Wissenstransfer innerhalb des Teams positiv beeinflussen kannen. Diese Aufgabe kann von Mitgliedem des Teams oder Managem geleistet werden. Aufjeden Fall mtissen Ubersetzer tiber "T-formige Fdhigkeiten" ("T-shaped skills") verfUgen. Das heii3t, sie zeichnen sich durch profundes Spezialwissen in einem Fachgebiet aus (symbolisiert durch den vertikalen ToStrich), verfUgen andererseits aber auch tiber ein weites bereichstibergreifendes Wissen (dargestellt durch den horizontalen T oStrich).

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