Download Hydrogeologie: Einführung in die Allgemeine und Angewandte by Prof. Dr. Bernward Hölting, Prof. Dr. Wilhelm Georg Coldewey PDF

By Prof. Dr. Bernward Hölting, Prof. Dr. Wilhelm Georg Coldewey (auth.)

Seit 30 Jahren das moderne Standardwerk - als Einstieg und für die Praxis

Hydrogeologie, die Wissenschaft vom unterirdischen Wasser, hat sich aus der Geologie zu einem eigenständigen Zweig der Wissenschaft entwickelt. Unter dem Aspekt des quantitativen und qualitativen Grundwasserschutzes gewinnt sie mehr und mehr an Bedeutung.

Hydrogeologie

  • erforscht die Herkunft und die Vorräte,
  • die Bewegungsgesetze und die Dynamik,
  • die physikalischen und chemischen Eigenschaften
  • und die wirtschaftliche Bedeutung des Grundwassers,
  • sie untersucht die Erschließung und Nutzung des Grundwassers
  • sowie dessen Beeinträchtigungen durch menschliche Aktivitäten.

Hydrogeologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, in der Teilgebiete der Geologie, Hydrologie, Meteorologie, Chemie, Biologie, Physik und der Ingenieurwissenschaften zusammenfließen.

Für die Neuauflage wurden zahlreiche Abschnitte (z. B. „Mikrobiologie“, „Geohydraulische Untersuchungen“, „Grundwasserneubildung“ und „Nanopartikel“) neu aufgenommen, vorhandener textual content wurde überarbeitet und der Anteil der Angewandten Geologie erweitert. Außerdem wurden zahlreiche Abbildungen neu erstellt und vorhandene neu gestaltet. Wiederum wurde durch die Abfassung der Texte und die Gestaltung der Abbildungen darauf hingearbeitet, die Verständlichkeit auch für fachfremde Leser zu erhöhen.

Das Buch bietet wichtige Informationen zu den heute wesentlichen Fragen und Problemen des Grundwassers. Es hat sich als Einführung für Studierende und Fachleute der Geowissenschaften und der Wasserversorgung wie auch für andere Interessierte aus den Bereichen der Ingenieur- und Naturwissenschaften bestens etabliert.

Stimmen zum Buch:

„Die beste deutschsprachige Einführung in die Hydrogeologie für einen angemessenen Preis.“ Prof. Dr. Asaf Pekdeger, Freie Universität Berlin

"Das Werk der beiden Autoren stellt seit vielen Jahren die Standardeinführung in die Hydrogeologie dar. (...) Das vorliegende Werk ist klar strukturiert und didaktisch ansprechend aufgemacht. Es bildet eine wichtige und leicht zugängliche Informationsquelle zu den heute wichtigen Fragen und Problemen des Grundwassers." Markscheidewesen, September 2009

„Ein ausgezeichnetes Buch für Hydrogeologie-Anfänger, das guy gern in die Hand nimmt.“ Prof. Dr. Martin Sauter, Universität Göttingen

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Der Gesamtporenanteil ist naturgemäß in den feinstkörnigen Sedimenten (Tonen) am größten, der effektive Porenanteil wegen der großen Kornoberfläche jedoch am geringsten. Er erreicht in den Sanden ein Optimum und nimmt dann mit zunehmender Kornvergröberung bis hin zu den Kiesen wieder ab. Ein hoher effektiver Porenanteil hat immer eine hohe Durchlässigkeit zur Folge. Zwischen Gesamtporenanteil und Durchlässigkeit besteht dagegen kein genereller Zusammenhang. Zum Beispiel besitzt Ton einen hohen Gesamtporenanteil, aber nur eine geringe Durchlässigkeit.

2a dieser Richtlinie ist Grundwasser alles unterirdische Wasser in der Sättigungszone (Abschn. 1), das in unmittelbarer Berührung mit dem Boden oder dem Untergrund steht. Die gleiche Definition hat die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Artikel 2, Absatz 2, übernommen. 8 3 Die das Wasserwesen betreffenden Normen sind im DIN-Taschenbuch 211 (Wasserwesen/ Begriffe) zusammengefasst. 2 Theorien und Grundbegriffe der Grundwasserneubildung Für die Grundwasserneubildung gibt es drei klassische Theorien: • Theorie des juvenilen Wassers: Als juvenil wird ein Wasser bezeichnet, das noch nicht am irdischen Wasserkreislauf teilgenommen hat und aus der magmatischen Differentiation stammt.

Aber nicht nur Grundwassererschließung und Grundwasserschutz sind Aufgaben der Hydrogeologie, sondern auch die Kenntnis und Erhaltung der Wasserbeschaffenheit, nicht zuletzt bei Mineral- und Heilquellen. Grundwasservorräte und -beschaffenheit werden in hydrogeologischen Karten dargestellt und in wasserwirtschaftlichen Rahmenplänen und Raumordnungsplanungen berücksichtigt. Schließlich sind hydrogeologische Untersuchungen vielfach Grundlage wasserrechtlicher Entscheidungen. Eine solche Aufzählung kann naturgemäß die vielseitige praxisbezogene Tätigkeit der Hydrogeologen nur streifen.

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