Download Deutsche Wirtschafts- und Sozialgeschichte: Von der Frühzeit by Peter-Heinz Seraphim PDF

By Peter-Heinz Seraphim

Zur zweiten Auflage Gegenstand dieser Darstellung ist nicht die universale, sondern nur die deutsche Wirtschaftsgeschichte. Ihre kurze Fassung und der Verzicht auf Quellenbelegung entspricht dem Charakter dieses Buches als eines Hilfs mittels fur das Studium. Auch die Quellenhinweise des Literaturverzeichnisses sind darauf abgestimmt. Die Darstellung wird bis in die jungste Vergangenheit, d. h. bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges, fortgefuhrt; sie schliesst additionally auch die Periode ein, die guy als jungste Zeitgeschichte bezeichnet. Es wird ferner der Versuch ge macht, die wirtschafts-und sozialgeschichtliche Entwicklung nicht isoliert zu betrachten, sondern sie im Zusammenhang mit dem ideengeschichtlichen und gesamthistorischen Hintergrund aufzuzeigen. Es ergibt sich dabei allerdings von selbst, dass gerade diese Abschnitte nur sehr skizzenhaften Charakter haben konnten. Einige Fehler der ersten Auflage wurden beseitigt und Erganzungen vorge nommen. Ein Sachverzeichnis, das in der ersten Auflage gefehlt hatte, wurde beigefugt. Bochum, im September 1966 Peter-Heinz Seraphim Inhaltsverzeichnis Einfuhrung 1. Versuch der SystemaUsierung der Wirtschaftsgeschicht

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Medieneffekte

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Das Rittertum beginnt vielerorts zum Raubrittertum zu entarten. Die sozialen Gegensätze treten jetzt weit stärker hervor. Das steigende Selbstbewußtsein auch des Bauerntums führt 1291 zur Entstehung der aus den drei Urkantonen (Schwyz, Ud, Unterwaiden) bestehenden Eidgenossenschaft. Die Entwicklung der mittelalterlIchen Stadt 37 Die inner,e und äußere Einheit der Kirdle wird im 14. Jahrhundert im zunehmenden Maße in Frage gestellt. In England fordert John Wiclif eine Reform der Kirche, Einziehung des Kirdlengutes, Absdlaffung des päpstlichen Primates, allgemeines Priestertum der Gläubigen, und nimmt die Bibel zur alleinigen Richtschnur des Glaubens.

Die Gemeinschaftsbildung auf religiöser Ebene (gemeinsamer Schutzpatron, gemeinsamer Abendmahlbesuch, ,gemeinsame Seelenmessen), die dem mittelalterlichen Menschen nahe lag. 2. Die gleichfaUs typisch mittelalterliche Gemeinschaftsbildung sozial und beruflich Gleicher zur Durchführung und Pflege der Geselligkeit, wozu übrigens auch die gemeinsame Feier von Familienfesten und Trauerfällen gehörte (Hochzeiten, Leichenbegängnisse). 3. Die obrigkeitlich begünstigte Zusammenfassung von Handwerksvereinigungen zum Zwecke der besseren Ausübung der Gewerbepolizei und Abgabenerhebung.

Beim Luxushandwerk überwog die erste Form, während für das Nahrungsmittelhandwerk eine größere Vorratshaltung üblich war. Für besondere Anlässe, bei denen mit stärkerer Nachfrage gerechnet werden konnte, wie für Jahrmärkte und Messen, war das Arbeiten auf Vorrat allgemein üblich. Im allgemeinen war aber der Kundenkreis (Stadt und umliegender Landbezirk) durchaus eng. Dem Handwerksmeister war aber nicht nur die Einschaltung des gewerblichen Zwischenhandels verboten, da er seine Selbständigkeit bewahren und sich nicht in Abhängigkeit begeben sollte, sondern ihm war ebenso verboten, Erzeugnisse anderer Handwerker zu verkaufen, d.

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