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By Ulrich Müller

In dem Lehrbuch für Studenten der Chemie werden wichtige Aspekte und Zusammenhänge der Strukturen anorganisch-chemischer Verbindungen dargelegt. Die Strukturmerkmale von Molekülverbindungen wie auch von Festkörpern werden behandelt und an anschaulichen Beispielen erläutert. So weit wie möglich werden diese Strukturen mit einfachen und eingängigen Theorien erklärt (Gillespie-Nyholm-Theorie, Ligandenfeldtheorie, Ionenradienverhältnisse, Pauling-Regeln, (8-N)-Regel u.ä), es wird aber auch auf die moderne Bindungstheorie eingegangen. Wichtige Festkörperstrukturen werden wiederholte Male und dabei jedes Mal von einem anderen Standpunkt betrachtet. Zusammenhänge zwischen Struktur und physikalischen Eigenschaften werden herausgearbeitet.

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2. Displazive Phasenumwandlungen: Die Atome werden nur ein wenig verr¨uckt, es werden allenfalls intermolekulare Bindungen (z. B. Wasserstoffbr¨ucken) gel¨ost und neu gekn¨upft, aber keine prim¨aren chemischen Bindungen. Die Umwandlungen k¨onnen, m¨ussen aber nicht, nach der zweiten Ordnung verlaufen. 3. Ordnungs-Unordnungs-Umwandlungen: Verschiedene Atome, die gleiche Atomlagen statistisch besetzen, ordnen sich aus oder umgekehrt. Im allgemeinen handelt es sich um eine Umwandlung zweiter Ordnung.

Bei Phasenumwandlungen im festen Zustand tritt also meistens ein Wechsel von einer zu einer anderen Modifikation auf. Ist eine Modifikation bei jeder Temperatur und jedem Druck thermodynamisch instabil, dann verl¨auft ihre Umwandlung in eine andere Modifikation irreversibel; man nennt das eine monotrope Phasenumwandlung. Enantiotrope Phasenumwandlungen sind reversibel; sie verlaufen unter Gleichgewichtsbedingungen ab (6 G = 0). Die nachfolgenden Betrachtungen gelten f¨ur enan¨ tiotrope Phasenumwandlungen, die durch Anderung der Temperatur oder des Druckes in Gang gesetzt werden.

DNh = es ist eine N-z¨ahlige (vertikale) Drehachse vorhanden, N horizontale zweiz¨ahlige Achsen, N vertikale Spiegelebenen und eine horizontale Spiegelebene [ N 2/m wenn N ungerade; N/m 2/m 2/m, kurz N/m m m, wenn N gerade]. D'h = Symmetrie eines Zylinders [ '/m 2/m, kurz '/m m oder ' m ]. DNd = die N-z¨ahlige vertikale Drehachse enth¨alt eine 2N-z¨ahlige Drehspiegelachse, N horizontale zweiz¨ahlige Achsen liegen winkelhalbierend zwischen N vertikalen Spiegelebenen [ M 2 m mit M = 2·N ]. SMv hat dieselbe Bedeutung wie DNd und kann stattdessen verwendet werden, ist aber nicht mehr gebr¨auchlich.

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